Eine Prämie für einen Mord – Terror als Geschäftsmodell?

1.Nisan 5781

Die pervertierte Belohnungsmaschinerie der PA findet seit Jahren ihren Höhepunkt in der regelmässigen Belohnung für den Mord an Israelis und Juden. Je mehr Menschen bei einem Anschlag ermordet werden, desto höher ist die Belohnung.

Hat der Terrorist das Glück, bei seiner grausamen Tat selber umzukommen, so wird ihm dies mehrfach belohnt. Zum einen wird er als «Märtyrer» anerkannt und zum anderen macht er seine Familie reich. Wahrscheinlich wird sein Wohnhaus zerstört werden. Auch das stellt kein Problem dar. Es wird von der PA grösser und schöner neu gebaut. Dass im islamischen Paradies keine 72 Jungfrauen auf ihn warten, das kann er sicher verschmerzen.

Als einmaliges Geschenk für die Ermordung eines Juden an die Familie gibt es eine Überweisung vom Präsidenten in Höhe von NIS 6.000.–

Dokument erhalten von Shurat haDin, Ramat Gan

Aber selbst wenn er den Terroranschlag überlebt und in einem israelischen Gefängnis landet, wird es sein Schaden nicht sein. Zwar sind diese Gefängnisse keine Luxusherbergen, aber medizinischen Betreuung, regelmässiges Essen und die Sicherheit einer lebenslangen finanziellen Alimentierung lassen ihn wahrscheinlich über vieles hinwegsehen. Das IKRK besucht die Gefangenen regelmässig. Zur Erinnerung, israelische Gefangene in Gaza durften nie besucht werden.

Selbst politisches Engagement ist aus den Gefängnissen heraus möglich. Der derzeit prominenteste Gefangene Marwan Hasib Ibrahim Barghouti sitzt seit 2002 ein. Für zahlreiche Morde und Mordversuche erhielt er eine Gesamtstrafe von fünfmal lebenslänglich plus 40 Jahre. Trotzdem möchte er bei der bevorstehenden Wahl für den Posten des palästinensischen Präsidenten kandidieren. Die Chancen, als Nachfolger von Präsident Abbas aus der Wahl hervorzugehen, sind nicht schlecht. Falls die Wahlen stattfinden! Die internationale mediale Aufmerksamkeit wäre ihm auf jeden Fall sicher. 

In einem Gesetz von 2013 wird seitens des «Staates Palästina» [und nicht mehr der «palästinensischen Autonomiebehörden»] geregelt, mit welcher finanziellen und nicht-finanzieller Unterstützung der Gefangene während der Haftstrafe und auch nach seiner Entlassung für sich und seine Familie rechnen darf.

Dokument erhalten von Shurat haDin, Ramat Gan

Die mir vorliegenden ersten Berechnungsgrundlagen stammen aus dem Jahr 2013. Marwan Barghouti durfte bisher auf der Basis von 19 abgesessenen Haftjahren mit folgender monatlichen Überweisung rechnen:

Dokument erhalten von Shurat haDin, Ramat Gan

2002 – 2017: 

(15 Jahre) 2.000.– + 300,– für die Ehefrau + 200,– für vier Kinder = NIS 2.500,– p.M.

Das entspricht einer Gesamtsumme von NIS 450.000,–

Seit dem Jahr 2017 gelten neue Berechnungsgrundlagen:

2017 – 2021:

(4 Jahre) 7.000,– + 300,– + 200,– = NIS 7.500,– p.M.

Das entspricht einer Gesamtsumme von NIS 360.000,–

Bisher sind demzufolge NIS 810.000, – auf sein Konto, resp. auf das seiner Ehefrau geflossen. 

Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von etwa 80 Jahren könnten vom Konto der PA nochmals NIS 1.620.000,– das Leben der Familie Barghouti versüssen. 

Umgerechnet entspricht das € 611.795,–

Die zwei Terroristen, die im Jahr 2011 die grausamen Morde an der Fogel Familie begangenen haben, sind heute erst Ende 20. Beide sind zu fünfmal lebenslanger Strafe plus 5 Jahre verurteilt worden. 

Ihre Familie wird, so hat es die Jerusalem Post berechnet, beim Erreichen von 80 Jahren jeder über eine Summe von unglaublichen € 1.636.490,– verfügen können.

Nachdem sie keinerlei Reue über ihre Tat zeigten, stand sogar zur Diskussion, sie (wenn auch nur symbolisch) zur Todesstrafe zu verurteilen. Eine Strafe, die in Israel bisher nur einmal ausgeführt wurde. Im Prozess 1962 gegen den Nazi Massenmörder Adolf Eichmann. 

Und nun sollen die Zahlungen nochmals um 50 % angehoben werden! Finanziert mit Geldern, die unter anderem aus der EU, die auch der fleissigste Kritiker von Israel ist, aber auch aus der Schweiz, sowie aus den USA kommen. Es ist eine Schande, dass diese Gelder immer noch Monat für Monat überwiesen werden. Den Geldgebern ist durchaus bekannt, was damit geschieht.

In einem Dokument der EU [das sich bezeichnenderweise als palestine-occupied-palestinian-territory-west-bank-and-gaza-strip nennt] von 2016 werden die finanziellen Ziele für die Jahre 2017 bis 2020 festgelegt. Die Zahlungen werden sich auf zwischen € 1.11 Milliarden und € 1.356 Milliarden belaufen. Der Verwendungszweck ist klar definiert:

  1. Regierungsreform, Haushaltskonsolidierung und -politik
  2. Rechtsstaatlichkeit, Justiz, Sicherheit und Menschenrechte
  3. Bereitstellung von nachhaltiger Infrastruktur
  4. Nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung

«Die Europäische Gemeinsame Strategie steht im Einklang mit der von der Palästinensischen Autonomiebehörde im Dezember 2016 verabschiedeten Palästina National Policy Agenda (NPA) 2017-2022 und knüpft an die Prioritäten der EU-Zusammenarbeit mit Palästina an, die in den letzten Jahren entwickelt wurden.»

Nur zum Vergleich: ein Lehrer verdient in Israel derzeit je nachdem, in welchem Dienstjahr er sich befindet zwischen NIS 5.000,– und NIS 10.000. 



Kategorien:Israel, Politik

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1 Antwort

  1. Eine eindrückliche „Auslegeordnung“ bezüglich dieses Missstandes! Mit der einen Hand legen westliche Politiker in Auschwitz Kränze nieder, mit der anderen schreiben sie seit x Jahren Checks für Abbas sowie für NGO’s aus, deren offenes Ziel die Eliminierung Israels ist, ein ungeheuerlicher Skandal, ebenso wie die hier geschilderte, allseits bekannte finanzielle Ermutigung durch die paläst. Regierung, Juden zu ermorden. Es wird quasi offiziell ein Kopfgeld für Juden ausgesetzt! Und bei den sonst so eifrigen Moralpredigern, Gutmenschen und Besserwissern in Regierungen, in den Kirchen und vor allem in den Medien herrscht tödliches Schweigen! Warum wohl? Wir scheinen wieder im Mittelalter angelangt zu sein, wo das Leben eines Juden eben wenig wert war, als niemand etwas dabei fand, dass man sich der Juden durch Ertränken, Verbrennen etc. entledigte.

    Dazu kommt, dass diese Staaten – inkl. Schweiz – Israels grundlegende Rechte basierend auf dem nach wie vor gültigen Völkerbundmandat von 1922 ignorieren und nach Belieben verdrehen, nur um ihre pro-palästinensische, letztlich israelfeindliche Politik rechtfertigen zu können. So wird permanent unterschlagen, dass es kein „palästinensisches Territorium“ gibt, dass das sog. Westjordanland – Judäa/Samaria – sowie Ostjerusalem grundsätzlich jüdisches Mandatsgebiet waren und der jüdische resp. israelische Rechtsanspruch darauf nie durch die illegale jordanische Besetzung 1948-67 gelöscht wurde. Auch fliessen nach wie vor Steuergelder an die UNRWA, wo Kinder seit Jahrzehnten zu Feinden Israels erzogen werden – und man tut nichts Wirksames dagegen. Der grosse Lärm um die kürzliche Reinwaschung Krähenbühls in Sachen einiger beinahe Lappalien überdeckt leider völlig dessen Hauptschuld, die Fortführung der israelfeindlichen Indoktrination an den Schulen und seine damit verbundene zutiefst antiisraelische Grundhaltung! Wie sehr sich die Welt (nach wie vor) an den Juden resp. ihrem Staat schuldig macht, zeigt sich speziell in der UNO, der UNESCO, dem sog. UNO-Menschenrechtsrat usw.

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