Was geschah am 20. Juni?

21. Siwan 5782

Politik:

2022 PM Bennett weigert sich, ein Gesetz zur Abstimmung zu bringen, dass es MK verbieten würde, für die Position des PM zu kandidieren, wenn sie wegen schwerwiegender Verfehlungen und Vergehen angeklagt sind. Dieses Gesetz würde somit auch für den ehemaligen PM Netanyahu gelten, der in vier Anklagepunkten vor Gericht steht. 

Bennett ist nicht aus altruistischen Gründen zögerlich, sondern in der Gewissheit, dass dieser Schritt den aus der Koalition ausgetretenen MK Nir Orbach unweigerlich in den Likud eintreten lassen würde.

Orbach hat bisher angekündigt, die Koalition nicht in einer möglichen Abstimmung mit seiner Stimme zum Scheitern bringen zu wollen. Seine Absicht ist es, innerhalb der existierenden Knesset eine alternative Regierung aufstellen zu wollen. 

Es gilt jedoch als fast sicher, dass der von Bennett bisher abgelehnte Gesetzesentwurf ihn von seiner Meinung zu Gunsten einer von Netanyahu geführten Regierung abbringen könnte. 

2022 auf Grund der stark angestiegenen Befürchtungen eines iranischen Anschlages rät das Aussenministerium von nicht notwendigen Besuchen in der Türkei, den VAE, Bahrein, Jordanien und Ägypten ab. Die gefürchteten Anschläge können neben Militärschlägen auch Entführungen von israelischen Bürgern sein. 

Besonders gefährdet sei derzeit die Türkei. Türkische und israelische Sicherheitsbehörden arbeiten derzeit eng zusammen. Aussenminister Lapid wird in diesen Tagen zu Konsultationen nach Ankara reisen. 

Derzeit befinden sich etwa 2.000 Israelis in der Türkei, die dringend aufgefordert werden, wenn sie aus den unterschiedlichsten Gründen nicht abreisen können, zumindest in ihren Hotels zu bleiben. Diese Vorsichtsmassnahme betrifft Personen, die aus beruflichen und/oder medizinischen Gründen in der Türkei sind.

Tourismus:

2022 Turbulenten Szenen im Check-in Bereich des Flughafens Ben Gurion führten gestern zu stundenlangen Verspätungen. Die Flughafenbehörden forderten jetzt die Reisenden auf, in den kommenden Monaten nur Handgepäck mitzunehmen und auf weitere Gepäckstücke zu verzichten. 

Derzeit fehlen am Flughafen 1.400 Mitarbeiter, die während der Corona Pandemie entlassen und seither noch nicht wieder ersetzt worden sind. Die Gepäckabfertigung kann den normalen Betrieb nicht aufrechterhalten, so dass Staus beim Einchecken und bei der Gepäckauslieferung bei ankommenden Flügen nicht zu vermeiden sein werden. 



Kategorien:Aus aller Welt, Israel, Timeline

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